Unternehmensnachfolge durch Verkauf

Unterstützung durch KMU-Berater in schwierigen Situationen zeigt die aktuelle Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden „KMU-Berater News“ an sechs erfolgreichen Beratungsbeispielen.

Unternehmensnachfolge durch Verkauf
KMU-Berater News 2015-03 des Bundesverbandes Die KMU-Berater

„Ich würde alles wieder genauso machen“, sagt die Unternehmerin Barbara Hollandt über den Verkauf des Unternehmens, das 26 Jahre lang in den Händen ihrer Familie war. Unterstützt wurde sie bei diesem schwierigen Prozess von Uwe Kehlenbeck, Mitglied im Verband Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V. Die Geschichte der Unternehmerin ist eines von sechs Beratungsbeispielen aus der aktuellen Ausgabe der „KMU-Berater News“. Die Ausgabe kann heruntergeladen werden unter www.berater-news.kmu-berater.de .

Als Hollandt das von ihrem Vater 1988 gegründete Feinkostgeschäft „Die Olive und mehr“ verkaufen wollte, war für sie klar: Das mache ich zum ersten Mal und daher nicht alleine. Gemeinsam mit dem Landshuter KMU-Berater Kehlenbeck definierte sie die Rahmenbedingungen, ließ von ihm ein Verkaufsexpose erstellen und Interessentengespräche organisieren. Schließlich entschied sie sich für Spezialitätenhändler Frank Peters. Auf Fachmessen stellt Hollandt ihren Nachfolger vor – und verabschiedet sich nach und nach aus dem Geschäft. „Ein Beratungserfolg, der nur auf Basis klarer Vereinbarungen und offener Kommunikation möglich war“ fasst Kehlenbeck zusammen.

„Der Verkauf der „Olive“ ist einer von sechs Beratungsfällen, mit dem wir in der neuesten Ausgabe unserer „KMU-Berater News“ exemplarisch zeigen, welche Bandbreite die Unterstützung durch unsere Mitglieder haben kann – ohne jedoch die volle Breite der Qualifikationen abzudecken“, erläutert der Vorsitzende des Bundesverbandes Thomas Thier. Grundlage für die Arbeit der Beraterinnen und Berater sei die strikte Einhaltung der Beratungsgrundsätze des Verbandes.

Die langjährige Weiterentwicklung dieses Systems werde auch von Externen honoriert, so Thier: „Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle betreut das Beratungsförderungsprogramm des Bundes und verlangt von Beraterinnen und Beratern den Nachweis eines eigenen Qualitätsmanagements. Die Mitglieder unseres Verbandes erbringen diesen Nachweis schon durch ihre Mitgliedsurkunde.“

Begleitende Beratung durch kritischen Dialog
Mitte der 2000er Jahre befand sich die Klever Dipl.-Ing. Hölscher Stahlbau-Leichtmetallbau GmbH & Co. KG in einer schwierigen Phase. Zum einen machte dem Unternehmen die Baukrise zu schaffen, zum anderen hatte der Vater die Unternehmensleitung sehr unerwartet an seine Söhne übergeben. In dieser Situation suchten die Brüder Jochen und Herbert Hölscher einen Gesprächspartner mit umfangreichen Erfahrungen in der Baubranche. Sie fanden ihn in KMU-Berater Werner Broeckmann aus Kevelaer.

Mit seiner Unterstützung arbeiteten sie sich in die Unternehmensführung ein und richteten das Unternehmen neu aus. Mittlerweile geht es in der begleitenden Beratung vor allem um die Diskussion neuer Ideen und neuer Wege. Broeckmann hat dabei die Rolle des kritischen Nachfragers. Ein Ziel der Zusammenarbeit war auch, die Kompetenz in der Führungsebene des Unternehmens auszubauen. „Dies ist uns sehr gut gelungen. Viele Themen, die in den ersten Jahren mit Broeckmann diskutiert wurden, besprechen wir heute mit unseren Mitarbeitern auf der zweiten Ebene“ sagt Jochen Hölscher.

Die anderen Beratungsbeispiele berichten über zwei weitere Nachfolgeprozesse, die Entwicklung eines Lizenzsystems und eine Unternehmer-Austausch-Runde.

Bundesverband Die KMU-Berater – Die Plattform für Erfahrungsaustausch und Weiterentwicklung für Berater/innen mit der Zielgruppe kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Mittelstand

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