Qualitäts- und Umweltmanagement wird zur Chefsache durch die Revision von ISO 9001 und ISO 14001

Qualitäts- und Umweltmanagement wird zur Chefsache durch die Revision von ISO 9001 und ISO 14001

Voraussichtlich im September 2015 erscheinen die beiden wichtigsten ISO-Normen für Qualitäts- und Umweltmanagement. Das bedeutet für tausende Unternehmen in Deutschland eine Überprüfung und Ergänzung ihrer Managementsysteme. Im Unterschied zu den alten Normen ist die Unternehmensführung jetzt noch stärker in der Verantwortung. Risiko- und Chancenanalyse, Wissensmanagement, Kontext- und Schnittstellenbetrachtungen sollen die Qualität in den Unternehmensprozessen sicherstellen. Kiwa International Cert GmbH bietet dazu praxisnahe Workshops für Qualitätsmanager an.

Die Revision der ISO Normen 9001 und 14001 eröffnet den Unternehmen die Chance, Qualitäts- und Umweltmanagement besser zu integrieren und Prozesse zu optimieren. Eine Zertifizierung der Unternehmen nach den neuen Normen dokumentiert die aktuellen Sicherheits- und Qualitätsstandards gegenüber deren Geschäftskunden, Mitarbeitern und Zulieferern.
„Die neuen Normen berücksichtigen den Wunsch vieler Unternehmen nach integrierten, prozessorientierten Managementsystemen. Durch die neue High-Level-Struktur wurden Begrifflichkeiten angepasst, die einen Umgang und Vergleich einzelner Kategorien wesentlich erleichtern“, erklärt Dr. Renate Alijah, verantwortliche Leiterin und Prokuristin der Kiwa International Cert GmbH. „Umwelt- und Qualitätsmanagement sollen in die gesamte Unternehmensstrategie einfließen und nicht parallel laufen. Deshalb liegt die Verantwortung für die Umsetzung jetzt auch bei der Unternehmensführung.“

Kiwa hat weitere wichtige Änderungen bei den beiden ISO-Normen komprimiert zusammengefasst:

– Risiken & Chancen: Unternehmen sollen analysieren, in welchen Bereichen Gefahrenpotentiale vorhanden sind und welche Chancen zur Optimierung das Unternehmen hat.

– Wissensmanagement: Wenn beispielsweise ältere Mitarbeiter ein Unternehmen verlassen, geht auch viel Know-how verloren. Unternehmen sollen deshalb Prozesse und Strukturen definieren, um den Wissenstransfer sicherzustellen.

– Schnittstellenoptimierung: Die meisten Fehler schleichen sich in Prozesse ein, wenn Menschen interagieren und Informationen unvollständig weitergeben. Unternehmen sollen diese Schnittstellen genauer betrachten und mögliche Fehlerquellen ausschließen.

– Kontext der Organisation: Unternehmen agieren immer in einer Wechselbeziehung mit unterschiedlichen Akteuren. Wichtig ist dabei zu erkennen, welche Einflussbereiche ein Unternehmen hat und wo die Grenzen des Managements liegen.

– Lebenswegbetrachtung: Unternehmen sollen die komplette Produktionskette von den Rohstoffen bis zum fertigen Produkt nachvollziehen und auf mögliche Umweltgefahren überprüfen.

Die neuen Normen geben den allgemeinen Rahmen vor, doch müssen Unternehmen für die Umsetzung individuelle Lösungen entwickeln. Dafür ist eine Übergangsfrist von drei Jahren vorgesehen.

Hilfestellungen und praxisnahe Erläuterungen zu den neuen Normen bietet Kiwa den Qualitätsmanagern in kostengünstigen Workshops an. „Wir tragen die ISO-Normen nicht nur vor, sondern arbeiten in kleinen Gruppen die bedeutendsten Änderungen an Fallbeispielen heraus“, erläutert Dr. Alijah. „Da wir seit Jahren Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen zertifizieren, kennen wir die Herausforderungen in der Praxis genau und können Optimierungspotentiale aufzeigen.“

Aktuelle Workshoptermine „Umstellung auf die für ISO 9001“
-29.09. 2015 in Hamburg
-30.9. 2015 in Beckum
-01.10. 2015 in Augsburg

Erster Workshoptermin für „Umstellung auf die ISO 14001“
-5.10.2015 in Beckum

Weitere Termine und Informationen unter: www.kiwa.de

Kiwa Deutschland GmbH
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