Prozessmanagement und Digitalisierung – die Wettbewerbsparameter des 21. Jahrhunderts!

Prozessmanagement und Digitalisierung - die Wettbewerbsparameter des 21. Jahrhunderts!
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Prozessmanagement und Digitalisierung – die Wettbewerbsparameter des 21. Jahrhunderts

Es sind zwei Entwicklungen, die seit 20 Jahren zunehmend den Wettbewerb zwischen den Unternehmen und damit letztendlich auch über Sein – und Nichtsein bestimmen. Die eine ist die sich beschleunigende Globalisierung. Sie führt zu immer stärkerem Preisdruck und immer ähnlicheren Märkten, in denen Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb immer schwieriger, wenn nicht unmöglich wird. Sich verstärkender Preisdruck bei größter Markttransparenz führt konsequenterweise zu Kostenwettbewerb. Damit sind wir bei der zweiten Entwicklung: Folgte dem beginnenden Kostendruck in den 80-iger Jahren die drastische Reduzierung der Aufbauorganisation ( „lean management“ ), so gibt heute kaum noch herkömmliche Aufbauorganisationen. Das öffnete der Optimierung der Ablauforganisation ( Prozessmanagement ) ein weites, dynamisches Feld. Denn einerseits müssen nun die Prozesse optimiert werden um effizienter zu handeln, andererseits müssen die Prozesse der globalen Herausforderung angepasst werden. Ein Ansatz ,welcher der stark mittelständisch geprägten deutschen Industrie größte Flexibilität abverlangt. Und genau in diesen immer noch fortschreitenden, manchmal mühsamen und schmerzvollen Prozess, wird die Digitalisierung der alles entscheidende Faktor. Ein Grund sich das Potential der Prozessoptimierung noch einmal etwas genauer anzusehen und intern Bestandsaufnahme zu machen. Prozessmanagement beschäftigt sich mit der Identifikation, Modellierung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und natürlich der Verbesserung der Geschäftsprozesse. Betrachtet man den Prozess ganzheitlich, dann sind sowohl technische Fragestellungen ebenso wie die strategische Ausrichtung der Organisation, aber auch Organisationskultur und die Einbindung und Führung von Prozessbeteiligten zu analysieren. „Wer macht was, wann, wie und womit?“ Das ist die entscheidende Fragestellung, die es zu beantworten gilt. Operativ versucht man diese Frage anhand von Kennzahlsystemen zu beantworten, die es möglich machen Prozesse operativ abzubilden. Ziel des Prozessmanagements ist es, die in jedem Unternehmen vorhandenen Informationen und Daten so zu nutzen, dass sie die Kundenfokussierung/Unternehmensziele möglichst effizient unterstützen. Im Einzelnen wären dies vor allem folgende Punkte:

– Kenntnisse der eigenen Geschäftsabläufe

– Prozessoptimierung der definierten Abläufe

– Dokumentation

– Ausgestaltung der Abläufe mit definierten Stellen und Rechten

– Definition der Flexibilität des Systems

– Definition der Schnittstellen im System

Im Folgenden sind die Tätigkeitsbereiche Planen/Modellierung, Operationalisierung und Controlling des Prozessmanagements zu definieren. Im Anschluss daran werden die Prozesse mit Hilfe standardisierter Modellierungssprachen greifbar gemacht oder aufgrund einer Datenanalyse ( Process – Minings ) ermittelt. Sobald die Prozesse nach einheitlicher Struktur standardisiert sind, kann mit der Analyse und Optimierung begonnen werden. Dieser Schritt ist insbesondere für die Einbindung von digitalen Prozessen sehr gründlich durchzuführen. Nach der Strukturierung der Prozesse können dann z.B. auch Verantwortlichkeiten ( Processowner ) festgelegt werden. Das führt in den meisten Fällen bei den Mitarbeitern zu einer stärkeren Identifikation und darüber hinaus auch höheren Motivation. Herausforderungen in dieser Phase sind vor allem Tätigkeiten auf Sachbearbeiterebene, im Bereich Kundenservice und im Kreativbereich. Diese Tätigkeiten sind oft nur unzureichend zu standardisieren. Folgende Methoden können die Optimierung der Prozessabläufe wesentlich unterstützen:

Six Sigma, 8 Step method, DoE (Design of Experiments), Statistics

Lean production, KANBAN, TPM (Total Productive Maintenance)

QFD (Quality Function Deployment), Project Management

APQP (Advanced Product Quality Planning), PPAP (Production Part Approval Process)

Risk Analysis, Strategic Marketing, NPDP (New Product Development Process)

FMEA (Failure Mode Effect Analysis), Change Management, Process Orientation

Lean Management, Balanced Scorecard, Business Excellence

Diese Methoden können je nach Aufgabenstellung und Komplexität miteinander kombiniert oder einzeln angewendet werden. Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, so stehe wir ihnen gerne zur Verfügung unter: Lloyd´s Register Deutschland GmbH, Stichwort: Prozessmanagement, Adolf – Grimme – Allee 3, D- 50829 Köln, Carl.Ebelshaeuser@lrqa.com, +49 (0)221 96757700, www.lrqa.de

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. LRQA bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann LRQA Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. LRQA gehört zur Lloyd´s Register Gruppe. Lloyd“s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist LRQA wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den LRQA-Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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